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Bewusstseinshaltung Quantenperspektive - Susanna Lörken
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Bewusstseinshaltung Quantenperspektive

Wenn ich von Quantenperspektive spreche, steckt dahinter eine Bewusstseinshaltung, die sich auf quantenphysikalische Erkenntnisse beruft. Dazu gehören:

  • Jedes Objekt ist Teilchen und Welle zeitgleich und gilt entsprechend als die Summe seiner Möglichkeiten (vgl. Kaku 2016, S. 64)*.
    • Entsprechend gehen Quantenheiler davon aus, dass wir Körper und Schwingung sind; nicht nur das Greifbare und Sichtbare ist das, was uns zur Verfügung steht und das, was wir ausstrahlen. Der Schwingungsbereich wird Matrix oder Energiefeld genannt: Die Summe unserer Möglichkeiten, die wir jeweils zu einzelnen Themenbereichen neu betrachten.
  • Quantencomputer rechnen mit so genannten Qubits, also nicht nur mit Nullen und Einsen, sondern auch den Werten dazwischen (vgl. ebd., S. 98)*.
    • Bei einer energetischen Sitzung gehen wir in die Wahrnehmung des Schwingungsraums zwischen Thema und Lösung, so brechen wir regelmäßig die veraltete Schwarz-Weiß-Betrachtung auf und betrachten den Spielraum, der ebenfalls zur Verfügung steht.
    • In der Literaturwissenschaft wäre das vergleichbar mit dem Dekonstruieren von Binäroppositionen, das vertiefte Interpretieren des Zwischenraums zwischen den Kontrasten, das einen neuen Textzugang ermöglicht.
    • Auch in gehobenen Businesscoachings – wenn es beispielsweise um ein „Millionaire-Mindset“ geht – spricht man von der noch seltenen Fähigkeit, Widersprüche als auflösbar zu betrachten (vgl. Onlinebeitrag von Sam Ovens)***. Letztendlich ist es also eine kognitive Grundhaltung, sich von scheinbaren Widersprüchen oder dem scheinbar Unmöglichen nicht beeindrucken zu lassen, sondern sich auf die Lösungen zu fokussieren, die zur Verfügung stehen.
  • Beobachtung verändert das Ergebnis von Teilchenverhalten / führt zum Kollabieren der Wellenfunktion (vgl. Ananthaswami in: Spektrum – Die Woche, 39/2018** und Kaku 2016, S. 91)*.
    • Quantenheiler vertreten also die Ansicht, dass das, was erkannt, gesehen und anerkannt wird, sich fortan frei und neu bewegen darf.
    • bei einer energetischen Sitzung setzen hier während der Beobachtung oder Wahrnehmung so genannte Indikationen. An dieser Stelle erfahren Klienten häufig die so genannte Welle: es zieht einen nach hinten, man will sich fallenlassen, es wird warm im Körper oder man will tief durchatmen.
  • Unsere Wahrnehmung und Perspektive bestimmen unsere Realität.
    •  Nach einer Schwingungsveränderung schenken wir daher bewusst der Lösung ihre verdiente Aufmerksamkeit und betrachten insgesamt die Welt aus der Quantenperspektive. Keine Option, die das Leben bietet, ist Pflicht; kein Widerspruch ist nicht zu lösen.
    • Wenn unsere Perspektive aus unserer inneren Entschlossenheit, eine Vision umzusetzen, auf die Lösungsmöglichkeiten achtet, bieten sich auch Mittel und Wege an und es ist dann an uns, diese Möglichkeiten aufzugreifen.
    • Auch die Kognitive Psychologie weiß, dass Gedanken unsere Gefühle verursachen. Entsprechend sind Perspektive und Wahrnehmung – und ebenso natürlich die Interpretation und unser allgemeines Mindset kernbestimmend für unsere Gefühlswelt. Auch das so genannte Law of Attraction / Gesetz der Anziehungskraft wäre hier anzusiedeln.

 

Literatur:

* Kaku, Michio: „Die Physik des Unmöglichen – Beamer, Phaser, Zeitmaschinen“. Rowohlt, 6. Aufl.: 2016.

** Ananthaswami, Anil: „Was verrät die Quantentheorie über die Realität?“ In: Spektrum der Wissenschaft – Die Woche 39/2018)

Ich möchte ausdrücklich betonen, dass keiner der beiden hier zitierten Autoren Verfechter von Quantenheilung ist. Vielmehr geht es bei Kaku um die rein physikalische Betrachtung – er doziert in NY und ist Bestseller-Autor, Ananthaswami ist ebenfalls Autor.

***Auch Sam Ovens ist kein Energetiker, sondern High-Class-Business-Coach und liefert in seinen Online-Videos regelmäßig Beiträge zu entsprechenden Mindsets.